Archaismen – unser altmodischer Wortschatz

So wie Wörter neu geboren, sich verbreiten und irgendwann allgemein bekannt sind, so verschwinden alte Wörter auch wieder aus unserem Sprachgebrauch. Diese schon fast vergessenen Wörter sind die Archaismen – Begriffe, die von jüngeren Generationen kaum noch verwendet werden. Weil sie altmodisch sind, heutzutage kaum mehr Sinn ergeben oder weil sie inzwischen durch andere Wörter ersetzt wurden.
Archaismus
Substantiv

Bleuel

Hölzerner Schlägel zum Klopfen von nasser Wäsche. Bis zur Erfindung (...)

ausgegraben von Worthüter
am 4. Juli 2019
0
Archaismus
Verb

adhärieren

Anhaften, anhängen. Auch an etwas hängen bzw. haften. Basiert auf (...)

ausgegraben von Worthüter
am 28. Juni 2019
0
Archaismus
Substantiv

Hungerturm

Mittelalterlicher Gefängnisturm, wo Gefangene bei Wasser und Brot ihre Strafe (...)

ausgegraben von Worthüter
am 28. Juni 2019
0
Archaismus
Substantiv

Sturmbann

Mehrere Stürme umfassende Gliederung der Kampfverbände der NSDAP. Der Sturmbann (...)

ausgegraben von Worthüter
am 28. Juni 2019
1
Archaismus
Substantiv

Felleisen

Lederner Rucksack, wie er früher von Handwerksgesellen bei der Arbeit (...)

ausgegraben von Worthüter
am 16. Juni 2019
0
Archaismus
Verb

verdingen

Einen Dienst annehmen, einer Arbeit nachgehen. Ableitung von dingen (mhd. (...)

ausgegraben von Worthüter
am 16. Juni 2019
0
Archaismus
Redewendung

seine Aufwartung machen

mal vorbeikommen und „Hallo“ sagen

ausgegraben von Frau V.
am 12. Juni 2019
0
Archaismus
Adjektiv

galant

Beschreibt ein besonders höfliches Verhalten eines Herrn gegenüber einer Dame. Daneben (...)

ausgegraben von Lupo
am 3. Juni 2019
0
Archaismus
Substantiv

Kalmäuser

Jemand, der zurückgezogen lebt und seinen eigenen Gedanken nachgeht. Wurde (...)

ausgegraben von Worthüter
am 1. Juni 2019
0
Archaismus
Substantiv

Gülte

Die Gülte (mhd. Zins, Einkommen) entstammt dem mittelalterlichen Steuerwesen und (...)

ausgegraben von Worthüter
am 1. Juni 2019
0
Archaismus
Substantiv

Muselman

Auch Muselmane bzw. eingedeutscht Muselmann. Bis ins frühe 19. Jahrhundert (...)

ausgegraben von Worthüter
am 30. Mai 2019
0
Archaismus
Verb

ondulieren

Ab den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts groß in Mode (...)

ausgegraben von Lupo
am 28. Mai 2019
1
Archaismus
Verb

verganten

In Konkurs bringen, pleitegehen. Basiert auf der Gant (auch Vergantung), (...)

ausgegraben von Worthüter
am 19. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Poussierstängel

Scherzhafte Bezeichnung für junge Männer, die gerne mit Mädchen poussieren (...)

ausgegraben von Worthüter
am 19. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Galoschen

Überschuhe zum Schutz der eigentlichen Schuhe aus Gummi (z. B. (...)

ausgegraben von Charlotte
am 7. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Pfingstochse

übertrieben/geschmacklos gekleidet "geschmückt wie ein Pfingstochse."

ausgegraben von Charlotte
am 6. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Kinkerlitzchen

dummes Zeug, Nichtigkeiten, unnötige Dinge

ausgegraben von Charlotte
am 5. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Nervenzusammenbruch

Heute "Burnout"

ausgegraben von Charlotte
am 4. Mai 2019
1
Archaismus
Substantiv

Hätschelei

Geschmeichel, Verweichlichung. Ein eher "freches" Wort für Liebkosung.

ausgegraben von Alinea
am 4. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Hasenbrot

ist das wieder mit nach Hause gebrachte Pausen-/Frühstücksbrot, das dann (...)

ausgegraben von Alinea
am 4. Mai 2019
1
Archaismus
Substantiv

Krakeele

der Lärm, lärmender Streit. krakeelen (Verb) = laut nörgeln. Bsp.: Leute (...)

ausgegraben von Alinea
am 4. Mai 2019
1
Archaismus
Adverb

gelackmeiert

gelackmeiert sein = hereingelegt, betrogen; von "meiern" = foppen, täuschen. (...)

ausgegraben von Alinea
am 4. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Pagelun

der Pfau (niederdeutsch)

ausgegraben von Alinea
am 4. Mai 2019
0
Archaismus
Substantiv

Klanke

Fachbegriff in der Druckerei; gemeint ist eine Art „Knick“ im (...)

ausgegraben von Alinea
am 4. Mai 2019
0
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Mach mit! – und rette Wörter vor dem Aussterben

Da auch Wörter einem Lebenszyklus unterliegen, ist es völlig normal, dass sie irgendwann auch wieder verschwinden. Oft werden sie durch andere, modernere Wörter verdrängt und geraten so in Vergessenheit. Vom „Barbier” spricht zum Beispiel heute kaum noch jemand, wenn man zum „Frisör” geht. Dabei gibt es meist keinen plausiblen Grund, warum man ein veraltetes Wort einfach so aussterben lassen sollte. Es gilt – mach mit und rette Archaismen vor dem Aussterben.

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